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Limus Zuhör-Raum

  • 16. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

"Zuhören ist nicht gleich zuhören" sagt Otto Scharmer, der Begründer der Theorie U, die eine Leitschnur in der Zukunftsschmiede ist.



Und so spielt auch das Zuhören, insbesondere das Einüben ins Zuhören, eine zentrale Rolle in den Limus-Treffen. Im Zuhörraum teilen wir gegenseitig unsere Ansichten und spüren sowohl beim Erzählen, als auch beim Zuhören auf die ins uns entstehenden Resonanzen. Was fühle ich, was spüre ich im Körper, welche Gedanken und Erinnerungen tauchen auf? Nach dieser Art Zuhören kann die Resonanz mitgeteilt werden und erzeugt gleichzeitig neue Resonanz. Die Resonanz kann in Form von Erinnerungen, Gefühlen, aber auch inneren Bildern oder Metaphern ausgedrückt werden.


Es gibt verschiedene Formen, um ein Treffen im Zuhörraum zu gestalten.


Es können zum Beispiel alle Anwesenden ihre Erfahrungen und Gefühle zu einem konkreten Thema teilen. Die Resonanz in der Gruppe kann nach jedem Redebeitrag erfolgen oder erst nachdem alle gesprochen haben.


Besonders interessant ist die Fallberatung (case clinic), in der nur eine Person ihre Erfahrung teilt. Sie spricht über eine konkrete Herausforderung oder Entscheidungssituation, in der sie sich gerade befindet. Sie formuliert ein konkretes Anliegen an die Zuhörenden. Sie hören in innerer Verbundenheit zu und teilen anschließend ihre Resonanz, aber ohne der Person Ratschläge zu geben.


Immer wieder bin ich sehr erstaunt, wie mich der Zuhör-Raum innerlich bewegt. Auch wenn eine andere Person ihren Fall einbringt, fühle ich mich in irgendeiner Art betroffen und nehme für mein Leben Impulse mit.


Die Erfahrungen sind schwer zu beschreiben, am besten ist es, den Limus-Zuhör-Raum selbst zu erleben.

 
 
 

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